Wann sie sinnvoll ist
Vor allem wenn:
- ein hohes onkologisches Risiko vorliegt
- Knochensymptome bestehen
- biochemische oder klinische Hinweise auf ein Fortschreiten der Erkrankung vorliegen
Sie ist nicht undifferenziert bei Fällen mit niedrigem Risiko indiziert.
Wie die Befunde interpretiert werden
Die Untersuchung ist sensitiv, aber nicht vollständig spezifisch.
Fokale Anreicherungen erfordern häufig eine Korrelation mit CT/MRT oder neueren Techniken (z. B. PSMA-PET/CT) für eine genauere Stadieneinteilung.
Ohne verdächtige metastatische Zeichen
Es zeigen sich keine Herde mit hohem Verdacht auf eine Knochenaussaat.
Zweifelhafte Befunde
Für die endgültige Einordnung ist eine ergänzende Bildgebung notwendig.
Starker Verdacht auf metastasierende Erkrankung
Eindeutige, mehrfache passende Befunde erfordern eine sofortige onkologische Strategie.
Rolle in modernen Protokollen
Obwohl sie weiterhin nützlich ist, wird sie in manchen Zentren aufgrund der höheren diagnostischen Genauigkeit in ausgewählten Szenarien durch PSMA-PET/CT ersetzt oder ergänzt.
Klinische Auswirkung
Das Ergebnis beeinflusst:
- die Stadieneinteilung
- die Wahl der systemischen Therapie
- die Notwendigkeit einer gezielten Behandlung von Knochenkomplikationen






