Was die CT-Urographie zeigt
Die Untersuchung stellt dar:
- die Anatomie des oberen Harntrakts
- Steine und Obstruktionen
- intraluminale oder wandständige Läsionen
- die funktionelle Drainage anhand von Kontrastmittelphasen
Wichtigste Indikationen
Häufig indiziert bei:
- Abklärung einer Hämaturie
- Verdacht auf einen Urotheltumor
- komplexem Steinleiden oder anatomischen Anomalien
- präinterventioneller Planung
Ohne signifikante Pathologie
Keine fokalen Läsionen oder klinisch signifikante Obstruktion.
Befund, der weitere Abklärung erfordert
Eine zweifelhafte Läsion oder indirekte Zeichen erfordern eine ergänzende Untersuchung.
Signifikante Pathologie
Eindeutige Raumforderung, obstruktive Läsion oder ausgedehnte Erkrankung mit direkter Auswirkung auf die Behandlung.
Kontrastmittel und Nierensicherheit
Vor einer kontrastmittelgestützten CT beurteilen wir:
- die Nierenfunktion (Kreatinin/eGFR)
- die Allergieanamnese
- Begleiterkrankungen
Eine korrekte Vorbereitung verringert das Komplikationsrisiko und erhöht die diagnostische Genauigkeit.
Wie sie die klinische Entscheidung beeinflusst
Das Ergebnis bestimmt:
- die Notwendigkeit einer Zystoskopie oder Biopsie
- die Art des Eingriffs bei Steinleiden oder Obstruktion
- das Stadium und den Behandlungsplan bei onkologischer Erkrankung






