Was das PSMA-PET/CT bietet
Es kombiniert molekulare und anatomische Information:
- Lokalisation primärer, lymphogener und ossärer Herde
- Beurteilung eines biochemischen Rezidivs
- bessere Kartierung des Erkrankungsausmaßes
Es stellt ein wichtiges Instrument für eine individualisierte onkologische Strategie dar.
Wichtigste Indikationen
Häufig eingesetzt bei:
- initialer Stadieneinteilung bei mittlerem oder hohem Risiko
- biochemischem Rezidiv nach kurativer Behandlung
- Auswahl der geeigneten systemischen oder fokalen Therapie
Ohne nachweisbare PSMA-positive Erkrankung
Bei der aktuellen Sensitivität der Untersuchung zeigen sich keine verdächtigen Herde.
Begrenzte Erkrankung
Lokalisiertes Ausmaß, das häufig gezielte Therapieoptionen ermöglicht.
Ausgedehnte Erkrankung
Mehrere Herde, die eine systemische onkologische Strategie erfordern.
Grenzen und korrekte Interpretation
Trotz der hohen Genauigkeit:
- können falsch positive oder falsch negative Befunde auftreten
- ist eine erfahrene gemeinsame Beurteilung durch Nuklearmedizin und Urologie erforderlich
- bleibt die Therapieentscheidung multifaktoriell
Wie es die Behandlung direkt beeinflusst
Das Ergebnis kann verändern:
- das Krankheitsstadium
- das Bestrahlungsfeld
- die Wahl der systemischen Therapie
- die Indikation für eine Metastasenchirurgie oder einen gezielten Ansatz






